2024


Am 1. Februar findet in der TIGERLINE Linz die Präsentation der aktuellen Ausgabe der Literaturzeitschrift Litrobona mit dem Titel „kfkös“ statt.

 

Donnerstag, 1. Februar, ab 18 Uhr

Barbara Seidl (Hrsg. ) im Gespräch mit Marlene Gölz

 

Seit März 2020 ist Litrobona bemüht, Literatur in und aus Österreich in all ihren Facetten zu vermitteln und zu thematisieren. Das vierte Heft widmet sich dem Schriftsteller Franz Kafka (1883–1924). "Anlässlich des Kafka-Jahres sind wir der Frage nachgegangen, was den berühmten Autor wohl heute beschäftigen würde und wie der Begriff kafkaesk aus heutiger Sicht ausgelegt werden kann", so Barbara Seidl, Gründerin der Literaturplattform Litrobona. Autorin Marlene Gölz wird sich mit ihr über die österreichische Literaturlandschaft, Franz Kafka und die Herausforderungen des Kulturbetriebs unterhalten. Im Anschluss lesen die beiden ihre eigenen, im Heft erschienenen Texte sowie Ausgewähltes von Franz Kafka.

 

In „kfkÖs“: Beiträge von Herta Krondorfer, Tamara Imlinger, Nicolas Mahler, Yvonne Koval, Sabine Schönfellner, Jürgen de Bassmann, Martin Dragosits, Inge Jung, Gabriela Weiss, Roland Schwarz, Stephan Kaiblinger, Marlene Gölz, Julia Hintermayer, Georg Thiel, Theresia Amstler, Katrin Butt, Dorothee Krämer, Mario Schlembach, Martin Peichl, Katrin Oberhofer und @ichbinendeoderanfang; Interview mit Manfred Müller, Präsident der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft.

 

litrobona.com

 

Barbara Seidl ist Komparatistin, Filmwissenschaftlerin und Übersetzerin.

Sie schreibt wissenschaftliche und literarische Publikationen sowie Buchrezensionen u.a. für Die Presse. Im März 2020 gründete sie als direkte Reaktion auf den ersten Lockdown in Österreich die digitale Literaturplattform Litrobona, mit deren Hilfe sie in den letzten zwei Jahren ein breites Netzwerk an Kontakten im österreichischen Literaturbetrieb und darüber hinaus aufbauen konnte. Sie ist Medieninhaberin der gleichnamigen Literaturzeitschrift und auch als deren Herausgeberin tätig. Die Zeitschrift gibt sie zusammen mit Katharina Lanzinger heraus. Lanzinger ist Juristin, Kunsthistorikerin und seit mehr als zehn Jahren als Lektorin tätig.

Darüber hinaus besteht Litrobona aus einem Netzwerk an Autor*innen aus dem In- und Ausland, die die Plattform durch Buchbesprechungen, Essays und andere Beiträge bereichern. 

 


ERöffnung Schrift im Bild, BV Margareten, Wien

Fotos: Herwig Prammer

 

Die Schrift diente den Menschen zur Weitergabe von Informationen, die oft ein Bild alleine nicht vermag. Die mündliche Weitergabe hat zwar noch in manchen Kulturen eine rege Tradition, doch bedeutete die „Erfindung“ der Schriftzeichen eine Errungenschaft der Zivilisation um auch für die Nachwelt einiges zu erhalten. Wissenschaftlich betrachtet werden die frühen Hochkulturen immer mit einer verwendeten Schrift in Verbindung gebracht. Die Forschung muss oftmals revidieren und ergänzen, da immer wieder neue Funde, zu neuen Theorien anregen.

Ein Bild dagegen „spricht“ oftmals ohne Worte und fordert von den Betrachtenden eigenes Denken, Vorstellungsvermögen und ein Reflektieren ein. Sind nun aber Wort und Bild auf einem Kunstwerk gemeinsam vereint, wird zusätzlich die „Stimme“ der Künstlerin und des Künstlers sichtbar. Die Botschaft der künstlerischen Arbeit wird deutlich kommuniziert.

In dieser Ausstellung werden unterschiedliche Zugänge gezeigt, die sich mit den beiden Komponenten innerhalb einer Bildfläche auseinandersetzen und oftmals ist selbst die Handschrift des Kunstschaffenden wie ein besonderes Bildelement zu sehen.