Reinhold Ponesch

...AND NOTHING ELSE MATTERS

 

Eröffnung und Performance: Donnerstag, 23. Jänner 2020, 18 - 21 Uhr

Performance von Nicole und Reinhold Ponesch: "It concerns you"

Ausstellungsdauer: 24. Jänner - 5. März 2020

 

ip.forum

U4 Center, Stiege B, 2. Obergeschoss

Schönbrunner Str. 218 - 220, 1120 Wien

 

 

Immer wenn ich an der Leinwand arbeite, höre ich Musik. Mein Kopf und meine Gedanken lösen sich dadurch. Es ist für mich ein Hilfsmittel. Manche Texte von Musikern geben mir auch den Mut, Dinge zu probieren, die ich davor nicht wagte.

Reinhold Ponesch

 

Assoziativ mit dem ersten Blick auf Reinhold Poneschs Arbeiten erklang James Hetfields Stimme von Metallica in meinem Kopf. Die Zeilen Every day for us something new / Open mind for a different view / And nothing else matters war die erste Reaktion auf die Gemälde, die in farblich intensiven, dynamischen Pinselstrichen, aber auch mit sehr zarten, grafischen Elementen uns als Betrachter konfrontieren und zum Dialog herausfordern. Reinhold Ponesch spricht in seinen Arbeiten Essentielles und ihn bewegende Eindrücke an, die er auch in Installationen, Texten und Performances zum Ausdruck bringt. Es liegt am Betrachter sich auf diese Themen einzulassen, sie aufzunehmen und möglicherweise auch den eigenen Standpunkt oder die Meinung zu überdenken.

Am Eröffnungsaben werden wir neben seinen malerischen Arbeiten, Zeichnungen, Installationen und Texten auch,  die mit seiner Frau Nicole Ponesch entwickelte Performance "It concerns you", erleben.

Gabriele Baumgartner

 

www.ponesch.com

www.nicoleponesch.com

www.ip-forum.at

Ausstellende Künstler: Christian Bazant-Hegemark, Claudia Dorninger-Lehner, Bernd Ertl, Michael Liebert, Christian Murzek, Barbara Salaun und Artivive, Thomas Windisch, Albert Winkler

 

Ausstellungsdauer: Bis 16. Jänner 2020

 

ip.forum
U4 Center, Stiege B, 2. Obergeschoß

Schönbrunner Str. 218 - 220, 1120 Wien

 

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Aufruf an Künstlerinnen und Künstler:

 

Ausstellung DRUCKGRAFIK

Eröffnung: Donnerstag, 14. Mai 2020, 18 - 21 Uhr

Ausstellungsdauer: 15. Mai - 3. September 2020

 

Gemeinsam mit Gerti Hopf dürfen wir im ip.forum eine Ausstellung, die die Druckgrafik in den Fokus stellt, organisieren. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich Künstlerinnen und Künstler angesprochen fühlen und uns eine Abbildung (jpg oder pdf) zur Auswahl bis 31. Jänner 2020 unter: kunst@ip-forum.at schicken.
Herzlichen Dank

 

www.ip-forum.at


FEMIZID

Für eine Ausschreibung in Wien (2021) zu unten stehendem Thema bitten Kurt Waldhütter und ich bis 31. Jänner 2020 Künstlerinnen und Künstler um eine Arbeit (jpg) zur Auswahl (bitte auch einen Lebenslauf (max 1200 Zeichen inkl. Leerzeichen) zum Email hinzufügen. Bitte Email mit Vorschlag und Info an: gabi.baumgartner(at)gmx.net

Danke

 

Femizid

Femizid (‚Frauentötung‘; aus engl. femicide, analog zu engl. homicide ‚Tötung eines Menschen‘ in Anlehnung an lat. femina ‚Frau‘ und lat. caedere ‚töten') ist die Tötung von Menschen weiblichen Geschlechts. Wikipedia, femizid, 3. November 2019

 

Wir werden täglich mit erschüternden Berichten über das Ermorden von Frauen, unzähligen Opfern häuslicher Gewalt, von Brüdern oder nahestehenden Verwandten verübten "Ehrenmorden", der Abtreibung von weiblichen Föten und das Im-Stich-Lassen von flüchtenden Frauen konfrontiert. Erschreckend sind die internationalen Zahlen darüber - die zwar in abgeschwächter Form - auch in den westlichen Demokratien Thema sind. Diese misshandelten und ermordeten Frauen sind alle ein Opfer zuviel.

 

In einer Gesellschaft, die vermeintlich die Gleichstellung der Frau nicht nur mit der Einführung des Wahlrechtes vor 100 Jahren, realisieren möchte, werden immer noch veraltete patriarchische Strukturen gelebt und von der Zivilgesellschaft scheinbar toleriert. Frauen, oft in ihren Rechten und Würde beraubt, sollten im 21. Jahrhundert als Selbstverständlichkeit jedem männlichem Menschen ebenbürtig angesehen werden. Dass dem noch immer nicht so ist, beweisen auch in aufgeklärten Demokratien die Verhaltensweisen und Herabwürdigung gegenüber von Frauen.

 

Ein Aufzeigen dieser Tatsachen und ein Aufrütteln gegenüber diesen unglaublichen Fällen kann gar nicht oft genug erfolgen. Diese Ausstellung soll und will eine Initiative dazu sein, dass Künstlerinnen und Künstler - vielleicht gerade durch einen anderen sensibleren Zugang zum Thema - immer wieder der Gesellschaft in das Gedächtnis rufen, dass diese Entwicklungen und Zustände nicht zu tolerieren sind.

 

Wir suchen für die Ausstellung Arbeiten von Künstlerinnen und Künstler, die sich dem Thema des Femizid, Unterdrückung und Gewalt an Frauen in Malerei, Zeichnung, Text, Skulptur, Video oder Performance in ihren Arbeiten gewidmet haben.